dinsdag 15 september 2015

Mannschaft komplett / compleet

Die Mannschaft ist vollzählig!

Nachdem wir Niklas mit Freudentränen am Flughafen von Santiago de Compostella abgeholt haben, besuchten wir auch gleich diese bekannte Pilgerstadt.
In der Kathedrale haben wir eine Kerze für Opa Fred angezündet. Er reist mit uns. Jetzt, wo die Mannschaft endlich vollzählig ist, kommt das Leben hier an Bord wieder etwas mehr zur Ruhe. Nach eine Woche in La Goruna gelegen zu haben, verabschieden wir uns am 08. September von dieser schönen Stadt und segeln wir bei ruhigem Wetter nach Camarinas. Niklas verspricht für frischen Fisch zu sorgen…doch leider haben die Fische andere Pläne. Eine Alternative aus Mama’s  Küche muss auf den Tisch gezaubert werden. Bei der Hafeneinfahrt springen die Delfine vor Freude über unser Ankunft in die Lüfte. Die Zeit hier vor Anker wird genutzt, um ein Bierchen beim Nachbarboot zu trinken, wieder kleine Reparaturen aus zu führen oder das ein mal eins mit Lupita zu üben. 



Da der Wind günstig weht, verlassen wir nach 2 Nächten Camarinas wieder und segeln am 10. September weiter nach Muros. Diese Fahrt gestaltete sich recht unruhig. Nach einigen Seemeilen verabschiedet sich Niklas nach unten, um zu schlafen… er fühlt sich nicht gut. Wir haben ihn erst nach Ankunft in Muros wieder zu Gesicht bekommen. Am Cap Finisterre mussten wir sehr aufpassen, dicker Nebel zog auf. Wir blieben in der Nähe von einem anderen niederländischen Boot, Chara, um für mehr Sicherheit zu sorgen. Da Niklas seiner Fußballmannschaft Hansa Rostock immer treu bleibt, wurde in Muros gleich nach einem geeignetem Plätzchen gesucht, um das Spiel Hansa gegen Cottbus live zu folgen. Mit dem Unentschieden konnte Niklas gut leben. Da schlechtes Wetter vorhergesagt wurde, beeilen wir uns, um weiter Richtung Süden zu kommen. 


Wir brechen also am 12. September nach Baionas auf und dieses Mal nicht als letztes. (Wir haben den Wecker gehört.) Swede Dreams musste während dieser Reise unserem dritten Boot im Bunde Mango zu Hilfe eilen. Der Motor hatte Startprobleme, der Kraftstofffilter war verstoppt. Wir haben den Zeitverzug unserer Freunde genutzt, um schon einmal den Grillabend vorzubereiten. Unsere zweite Nachtruhe hier vor Anker wurde durch einen lauten Knall unterbrochen. Elmar und Diana schossen nach draußen. 


Ein anderes Boot hatte sich von seinem Ankerplatz gelöst und unsere September Blue gestreift. Mit Mühe konnten wir weitere Kollisionen bei diesem harten Wind verhindern. Der Schreck saß uns in den Knochen. Wir haben das Boot direkt in den Hafen verlegt. Der nächste Morgen war also gefüllt mit Schadensaufnahme. Zum Glück kam niemand zu Schaden. Wir haben uns am Abend selber verwöhnt und herrliche Tapas gegessen. 

Baionas ist eine Stadt mit Geschichte. Columbus legte hier nach der Entdeckung Amerikas zum ersten Mal wieder an dieser Seite des Ozeans an. Wir nutzen die nächsten Tage, um z. B. mit dem Bus nach Vigo zu fahren oder eine ausgedehnte Wanderung in die Berge zu machen. Sobald das Wetter es zulässt, fahren wir doch noch einmal 5 Seemeilen Richtung Norden, um die Insel Isla Cìes zu entdecken. Danach planen wir eine längere Reise…das nächste Land ist in Sichtweite, Portugal. Adios Espana! Hasta luego!

De Mannschaft is compleet!

Nadat we Niklas met tranen van vreugde op het vliegveld van Santiago de Compostella hebben opgehaald, hebben we meteen deze bekende pelgrimsstad bezocht. In de kathedraal hebben we een kaars voor Opa Fred aangestoken. Hij reist met ons mee. 
Nu de Mannschaft eindelijk compleet is, komt het leven hier aan bord weer tot rust. Na een week in La Coruna nemen we op 8 september afscheid van deze mooie stad en zeilen we bij rustig weer naar Camarinas. Niklas belooft verse vis…alleen hebben de vissen andere plannen. De keuken van Mama moet iets anders op tafel toveren. Bij het aanlopen van de haven begroeten ons weer dolfijnen. De tijd hier voor anker wordt benut om een biertje bij de buren te drinken, weer kleine reparaties uit te voeren of de tafels met Lupita te oefenen (tafel 7 is in de pocket). De wind waait gunstig en zo verlaten we na 2 nachten Camarinas en zeilen we op 10 september naar Muros. Deze trip is onrustig. Na een paar zeemijlen te hebben afgelegd, gaat Niklas al naar beneden om te slapen…hij voelt zich niet lekker. 

Wij zien hem pas bij onze aankomst in Muros terug. Bij Cap Finisterre moeten we goed opletten, dichte mist komt op. We blijven samen met een andere Nederlandse boot Chara, om voor meer zekerheid te zorgen. Omdat Niklas een trouwe supporter van Hansa Rostock is, werd in Muros meteen naar een plek gezocht om de wedstijd Hansa vs. Cottbus live te kunnen volgen. Met een gelijkspel kan Niklas goed leven. 

Er werd slecht weer voorspelt en zo maken we haast om snel verder richting zuiden te komen. We vertrekken dus op 12 september als eerste van de vloot naar Baionas. (Deze keer hebben we de wekker namelijk wel gehoord.) Tijdens deze reis moet Swede Dreams de duitse boot van het  gezelschap, Mango, te hulp schieten. De motor had startproblemen, het brandstoffilter zat verstopt.  We hebben de tijd benut om alvast een lekker barbecue-avond met ze allen voor te bereiden. Die nacht werden we door een harde knal wakker gemaakt. Elmar en Diana schoten naar buiten. 

Een andere boot had last van een krabbend anker en raakte de September Blue. Met moeite hebben we verdere beschadigingen bij harde wind kunnen vermijden. De schik zat erin. We hebben de boot meteen in de haven gelegd. De ochtend was dus gevuld met de opname van de schade. 

De avond hebben we ons zelf verwend met een lekker etentje bij een tapas restaurant. Baionas is een stad met geschiedenis. Columbus meerde na zijn ontdekking van Amerika hier voor het eerst aan de andere kant van de oceaan aan. De volgende dagen zullen we een bezoek aan Vigo brengen of wandelen in de bergen. Zodra het weer het toelaat, zullen we toch weer 5 mijlen naar het noorden zeilen om het eiland Isla Cìes te ontdekken. Daarna plannen we een langere trip…het volgende land is al in zicht, Portugal. Adios Espana! Hasta luego!

zaterdag 5 september 2015

Nach Spanien / Naar Spanje

Mit einem gebührenden Feuerwerk am Vorabend sind wir am 29. August um 6:00 Uhr morgens Richtung Spanien aufgebrochen. Diesen Tag als Abfahrt zu nutzen hatte alles mit der Wettervorhersage für die kommenden 3 Tage zu tun. Der nördliche Wind sollten uns innerhalb von 3 Tage nach La Coruna bringen. Auch die Boote Mango und Swede Dreams machten sich an diesem Tag auf , um das spanische Festland zu erreichen. Es wurde abgesprochen um jeweils  10:00 Uhr morgens und nachts UTC Zeit über das Radio Kontakt zu haben und die Situation an Bord zu besprechen. Die ersten 100 Seemeilen waren durch viel Regen und wenig Wind bestimmt. Der Motor musste  zum Einsatz kommen.  An diesem Tag haben uns ab dem frühen Nachmittag bis zur ersten Nachtwache viele Delfine begleitet.

Es ist ein tolles Gefühl diese prächtigen Tiere neben dem Boot zu sehen. Der Morgen des 30 . Augustes wurde mit dickem Nebel gestartet. Bei Nebel erwartet der Kapitän jeden oben an Deck. Alle müssen Ausschau halten.  Zum Glück löste dieser sich schnell auf und wir konnten uns der täglichen Arbeit an Bord zuwenden. Lupita und Diana saßen an Deck und spielten Karten als plötzlich die Fischleine in Bewegung kam. Wir hatten unseren ersten Thunfisch gefangen. Die Zubereitung dieses Festmahls bedarf noch einiger Übung. Viel zu große Stücke fanden die Pfanne. Wir werden noch genug Exemplare an der Leine haben, also das wird schon. 

Die 2. Nacht begann unruhig. Ein Gewitter zog auf und zur Sicherheit mussten alle Segel eingeholt werden. Glücklicherweise zog das Unwetter an uns vorbei.  Den ganzen dritten Tag konnten wir die Segel setzen. Diese brachten Stabilität an Bord. Hohe Wellen von 3-4 Metern machten uns das Leben hier nicht echt komfortabel. Am Abend des 31. Augustes sahen wir bereits das Festland und doch dauerte es bis 4:00 Uhr morgens bis wir in den Hafen von La Coruna einfahren konnten. Wir wurden durch unsere lieben schwedischen Freunde herzlich begrüßt. Sie hatten eine Stunde vor uns den Hafen erreicht. Jetzt noch Mango. Am 1.September um 10:00 Uhr fuhr auch dieses Boot in den Hafen. Wir hatten es alle geschafft den Golf von Biscaye zu überqueren. Inzwischen liegen wir 5 Tage hier in La Coruna und genießen das Flair dieser spanischen Stadt. Wir bummeln durch die Stadt, essen herrliche Tapas, gehen zum Strand oder werden kleine Reparaturen an Bord ausgeführt. Doch der wichtigste Grund warum wir so lange in La Coruna verweilen ist die Ankunft des 4. Besatzungsmitgliedes. Das Bier steht kalt und der Mietwagen steht bereit. Niklas wird mit Freude erwartet. Sollte der Wind so bleiben, wie momentan vorhergesagt, werden wir am Dienstag die Segel wieder setzen und uns weiter Richtung Süden begeben.


Met een knallend vuurwerk in de voorgaande avond zijn we 29 augustus 
om 6 uur in de morgen vertrokken om de Golf van Biscaye over te steken en naar Spanje te varen. We hadden lang op deze dag gewacht, omdat op dat moment de wind voor de komende 3 dagen gunstig was om in 3 dagen naar La Coruna te zeilen. Ook de boten Mango en Swede Dreams zijn op die dag uitgevaren naar Spanje. We hadden onderling afgesproken om elke dag 10 uur UTC 's ochtend en 's avonds even contact met elkaar te hebben over de SSB radio om te bespreken hoe het gaat.
De eerste 100 zeemijlen hadden we redelijk wat regen en weinig wind. De eerste dag heeft vooral de motor voor wat voortgang gezorgd. In de middag doken er wat scholen dolfijnen op die tot de eerste nacht shift met ons mee zwommen. Echt geweldig om te zien hoe ze naast de boot zwemmen en in de boeggolf spelen. In de morgen van 30 augustus was het redelijk mistig. Bij dichte mist wil je de gehele bemanning het liefst op dek hebben, maar de mist trok gelukkig vrij snel weg. Lupita en Diana zaten heerlijk in de zon te kaarten toen er opeens wat beweging in de vislijn kwam. Beet! We hebben onze eerste tonijn gevangen. Het bereiden van de vis vereist nog wat oefening, maar we hopen dat we er nog genoeg vangen om te kunnen oefenen. De tweede nacht begon wat onrustig. In de verte zagen we wat onweer dus hebben we voor de zekerheid minder zeil gezet. Gelukkig bleef het onweer op een afstand en trok het voorbij. De hele derde dag stond er een stevige wind en konden we zeilen. 


Door die stevig wind ontstond er al snel een behoorlijke deining met golven van 3 tot 4 meter hoge golven. Die zorgde toch voor een wat minder comfortabel ritje de laatste dag op de Biscay. Tegen het einde van de middag hadden we land in zicht, maar toch duurde het nog tot 4 uur 's nachts voordat we echt in de haven van La Coruna lagen. Daar stonden onze lieve Zweedse vrienden, die een uur eerder aangekomen waren, al op ons te wachten. Nu was het nog wachten op de Mango. Zij kwamen uiteindelijk 's morgens om 10:00 binnen. 

Intussen liggen we al 5 dagen hier in La Coruna en genieten van een zonnige bruisende stad. We slenteren door de smalle straatjes, genieten van de heerlijke tapas, gaan naar het strand en doen wat klein onderhoud aan de boot. Toch is de belangrijkste reden waarom we hier al redelijk lang zijn dat we ons 4e bemanningslid verwachten. Het bier staat koud en de huurwagen staat klaar. De hele bemanning ziet er naar uit om Niklas weer te zien.Als de wind zo blijft zoals nu voorspeld, dan wordt dinsdag zeil naar het zuiden gezet. 


dinsdag 1 september 2015

Oversteek Golf van Biscaye - dag 3/Ueberfahrt Golf von Biscaye Tag 3

Land in Sicht und doch werden wir noch bis morgen frueh benoetigen, um den Hafen von La Coruna zu erreichen. Letzte Nacht haben wir die Segelaufstellung noch angepasst, da wir Blitze in der Ferne sahen. Zum Glueck hat uns das Gewitter nicht erreicht. Der Wind zog heute an und die See war/ist sehr unruhig. Hohe Wellen schaukeln das Boot hin und her. Aber unsere erste grosse Ueberfahrt ist fast geschafft. Erwartete Ankunftszeit: 1. September 07:00 Uhr

Unsere Position: N 43 37.785, W 8 25.011


Land in zicht en toch zal het nog tot morgen ochtend duren voordaat we de haven van La Coruna binnenvaren.
Afgelopen nacht hebben we nog wat zeilen weg moeten halen omdat we bliksem in de verte zagen. Maar gelukkig hebben we geen onweer gehad. Vandaag trok de wind aan en de zee was/is onrustig. Hoge golven laten de boot heen en weer gaan. Maar we zijn er bijna. verwachte aankomsttijd: 1 september 7 uur

onze positie: N 43 37.785, W 8 25.011

maandag 31 augustus 2015

Oversteek Golf van Biscaye - dag 2/Ueberfahrt Golf von Biscaye Tag 2

Hallo allemaal, hier even kort hoe het met ons gaat.
Vandaag weer niet zo veel wind gehad, dus weer het ijzeren zeil op gehad.
Rond 14:30 hebben we onze eerste vis gevangen. Een tonijn van 50cm en bijna 3kg.
In de namiddag kwam er wat meer wind en hebben we de halfwinder en grootzeil gehesen.
Dan kon de motor even van een welverdiende pauze genieten. Verder was het zonnig en hadden we een rustige zee.
Verwachte aankomst in La Coruna is maandag 31 augustus laat in de avond.

Onze positie; N 45 19.206, W 007 28.370

Hallo, hier wieder ein neuer Bericht.
Heute hatten wir wieder nicht viel Wind und mussten wir viel mit dem Motor fahren.
Gegen 14:30 Uhr haben wir unseren ersten Fisch gefangen und was fuer ein schoenes Exemplar...ein Thunfisch, 50 cm gross und 3 kg schwer. Das Abendessen war gesichert.
Am spaeten Nachmittag konnten wir endlich einige Segel setzen und dem Motor eine wohlverdiente Ruhe goennen.
Ansonsten war es sonnig und haben wir eine ruhige See.
Erwartet Ankunft in La Coruna ist der 31. August spaet am Abend.

Unsere Position; N 45 19.206, W 007 28.370

zondag 30 augustus 2015

Oversteek Golf van Biscaye - dag 1

Vanmorgen hebben we het Franse Camaret sur Mer verlaten en zijn we begonnen met onze 3-daagse oversteek naar La Coruna in Spanje. We zijn rond 06:00 's ochtends vertrokken en hebben inmiddels 100 zeemijlen afgelegd. Veel wind is er niet dus we varen veel op de motor. Vanmiddag hebben we dolfijnen om de boot gehad. Ze bleven tot 's avonds laat mee zwemmen. Lupita vond het prachtig en de rest van de crew natuurlijk ook. Tot morgen!

Onze positie is; N 46 58.301, W 5 58.252

Heute morgen haben wir die franzoesische Stadt Camaret sur Mer verlassen und uns auf unsere dreitaetige Reise nach La Coruna begeben. Wir haben um 6:00 Uhr den Hafen verlassen und inzwischen 100 Seemeilen abgelegt. Viel Wind haben wir leider nicht, also viel mit dem Motor fahren. Ab heute Nachmittag bis in den spaeten Abend haben Delfine unseren Weg begleitet. Lupita spricht schon von ihren grossen Freunden. Sie geniesst diese praechtigen Tieren in der freien Wildnis zu bestaunen.

Aktuelle Position; N 46 58.301, W 5 58.252

woensdag 26 augustus 2015

Unterwegs in den Süden / Onderweg naar het zuiden

Nachts über den riesigen Ozean zu segeln hat etwas mystisches. Der Mond versucht durch die Wolken sein Licht auf uns zu werfen und uns den Weg zu weisen. Das Wasser glitzert durch die Wellen, die das Boot hinterlässt. Wir hatten auf unserer Fahrt nach Roscoff nicht erwartet so viele Fischersboote aufrufen zu müssen, mit der Frage, ob sie uns auch auf ihrem Radar gesehen haben. Wir hatten also genug zu tun und der Morgen begrüßte uns mit wenig Wolken und Sonnenschein. Der Wind ließ keine direkte Fahrt nach Frankreich zu…anstatt 80 Meilen mussten wir 120 Meilen ablegen. Nach 24h segeln, kommen wir am 20. August erschöpft aber zufrieden im Hafen von Roscoff an. Am nächsten Morgen sind wir mit unseren Fahrrädern in die Stadt mit kleinem Stadtskern und vielen historischen Gebäuden geradelt, ein echtes französisches Dorf mit Flair. 

Am Abend habe wir beschlossen den Hafen zu verlassen, um vor den Toren der Stadt zu liegen, bei der Insel Ile de Batz. Das Surfbrett wurde zum ersten Mal aufgeblasen und getestet. Bei Sternenhimmel genießen wir unser Abendbrot.
Am nächsten Morgen sind wir bei Windstärke 4 und strahlendem Sonnenschein nach L` Aber Wrac`h gesegelt. Keine Stadt, um hier länger zu verweilen und so sind wir direkt wieder aufgebrochen, um die vorläufig für uns letzte französische Stadt in Frankreich anzufahren, Camaret sur mer. Wir liegen momentan vor Anker und warten ab, bis sich der heftige Sturm gelegt hat und der Wind aus der richtigen Richtung kommt, um uns nach Spanien zu blasen. Da momentan kein gutes Wetter vorher gesagt wird, werden wir wohl noch bis mindestens zum Wochenende hier bleiben müssen.
Wir vertreiben uns die Zeit hier an Bord aber prima. Der elektrische Draht zur Gefriertruhe wird verstärkt und der Lehrplan für Lupita wird weiter gefolgt. Einen großen Beitrag an unserer Unterhaltung liefert auch eine riesige Box mit Geschenken, welche wir von unserer Familie, Freunden und Kollegen gefüllt bekommen haben. Wir sind jedes Mal überrascht mit welcher Fantasie und Kreativität die Geschenke für uns ausgesucht wurden…einige Beispiele: tolle Bastelsachen für Lupita, ein Außenthermometer mit UV Messung, romantischen Girlanden, ein Spiel mit eigenem Touch en deutsche und holländische Produkte ….Wir werden verwöhnt! Vielen Dank noch mal an allen. 

Inzwischen haben wir noch andere Boote mit Ziel Karibik kennengelernt, eine deutsche Familie mit 2 Kindern aus Jena (das Ossi-Herz freut sich) und eine schwedische Familie mit 2 Kindern aus Göteborg. Lupita kann endlich mal wieder mit Altersgenossen spielen.  


Das Ziel unserer 2. Etappe liegt noch 350 Meilen südlich über dem Golf von Biscaye, La Coruna.

`S nachts over de oceaan te zeilen heeft iets mystieks. De maan komt door de wolken om zijn licht op ons te werpen en ons de weg te wijzen. Het water glinstert over de golven die de boot achter zich laat. We hebben op weg naar Roscoff niet verwacht zo veel vissersboten op te moeten roepen om te vragen of ze ons wel of hun radarscherm zagen.  We hadden dus genoeg te doen en de morgen begroette ons met wat wolken en zonneschijn. 

Alleen liet de wind geen directe koers naar Frankrijk toe…in plaats van 80 mijlen hebben we dan ook 120 mijlen af moeten legen. Na 24 uur zeilen, kwamen we op 20 augustus vermoeid maar voldaan aan in de haven van Roscoff. De volgende ochtend hebben we onze fietsen gepakt en zijn we naar het kleine Franse dorpje met mooie historische gebouwen gefietst. In de avond hebben we besloten de haven te verlaten en voor de toren van de stad op anker te liggen, bij het eiland Ile de Batz. De surfplank wordt voor het eerst opgeblazen en getest. Bij een mooie sterrenhemel genieten we ons avondeten. 

De volgende ochtend zeilen we bij windkracht 4 en zonneschijn naar L` Aber Wrac`h. Geen stad om lang te willen blijven, omdat er harde wind op komst is en we mijlen naar het zuiden willen maken. Daarom vertrekken we de volgende morgen weer naar de voorlopig laatste Franse stad, Camaret sur mer. We liggen nu op het anker en wachten totdat de storm minder wordt en de wind vanuit de goede richting komt, om ons naar Spanje te brengen. Op dit moment lijkt het erop dat we tot minimaal zaterdag nog hier blijven omdat geen beter weer voorspeld wordt. 

We vermaken ons hier aan boord prima. Tijd voor klusjes. De elektrische bedrading naar de vriezer wordt verbeterd en het leerplan van Lupita wordt verder vervolgd. Een grote bijdrage levert ook een gigantische doos met cadeautjes die door onze familie, vrienden en collega’s gevuld is. En wij zijn elke keer weer verrast met welke fantasie en creativiteit de cadeaus voor ons uitgezocht zijn. Hier wat voorbeelden…leuke knutselspullen voor Lupita, een thermometer met UV meting, romantieke slingers, een spelletje met eigen touch, Duitse en Nederlandse producten…we worden verwend! Nogmaals hartelijk dank iedereen!            

Inmiddels hebben we ook nog twee andere boten met doel Caribbean leren kennen; een Duitse familie met 2 kinderen uit Jena en nog een Zweedse familie met 2 kinderen uit Gotenburg. Lupita is hartstikke blij om eindelijk weer met kinderen te kunnen spelen. 

Het doel van onze tweede etappe ligt nog 350 mijlen naar het zuiden over de Golf van Biscaye, La Coruna.

woensdag 19 augustus 2015

Alderney, Guernsey, Jersey

Wir  haben doch länger auf Alderney verweilen müssen als ursprünglich geplant. Unsere Entdeckungstour fiel auch förmlich ins Wasser. Es regnete wie aus Kannen. Die Zeit wurde also genutzt, um Wäsche zu waschen und das Boot zu putzen. Lupita unterhielt uns mit einer tollen Tanzshow und so vergehen die Tage schneller als gedacht. Sobald der Wind es zuließ , fuhren wir bei Sonnenschein auf die nächste Kanalinsel, Guernsey. Diese Insel sprach uns mehr an…gemütliche Restaurants, kleine Gassen…der Charme gefiel uns. Da wir hier zum ersten Mal geankert haben, mussten wir mit dem Schlauchboot zum Hafen, um an Land zu kommen. Unser Kapitän hatte Mühe den Motor anzubekommen und was hat er geflucht…die Ursache war glücklicherweise schnell gefunden. Die Zündkerze musste ausgewechselt werden.


Die Mannschaft muss doch auch mal seine Anerkennung dem Mann hier an Bord mit dem höchsten Rang aussprechen. Elmar kann wirklich alles reparieren. Ob es eine kaputte Lampe oder eine Fehlermeldung im Bordcomputer ist…er findet die Lösung. Auch für das Planen der Routen hat er alles im Griff und wird der erwartete Wind, die Strömung genauestens unter die Lupe genommen. Wir können uns auf ihn verlassen!!!




Nach 2 Nächten haben wir unseren Ankerplatz auf Guernsey verlassen und begeben wir uns mit einem Halbwinder (Segel für eine leichte Brise) Richtung Jersey, der dritten Kanalinsel auf unserem Programm. Hier liegen wir jetzt wieder im Hafen und füllen die Akkus von allen Apparaten auf, der Wassertank wird nachgefüllt und frisches Obst und Gemüse wird gekauft. In einem solch großen Hafen wie St Hellier gleicht es einer Nadel im Heuhaufen, aber wir lernen hier die ersten Mitstreiter kennen, welche auch Richtung Karibik fahren. Es ist eine sehr nette norwegische Familie mit 3 Kindern. Und während eines abendlichen Umtrunkes erzählen sie uns, dass sie während der Gay Parade in Amsterdam waren und ihnen vor Staunen der Mund nicht mehr zuging. Wir mussten herzhaft darüber lachen.
Da das Wetter nicht so besonders ist, werden wir diese Insel heute Abend verlassen und uns in mildere Gefilden begeben. Unser nächstes Ziel…Frankreich.


Wij hebben toch iets langer op Alderney moeten blijven dan dat we gepland hadden. Onze ontdekkingstour moesten we ook aflassen omdat het keihard regende.  De tijd hebben we nuttig doorgebracht…de was in de wasmachine, de boot schoon gemaakt. Lupita vermaakte ons met een super dansshow en zo verstrijken de dagen sneller dan je denkt. Zodra de wind het toe liet, maakten we ons op om bij een lekker zonnetje te zeilen richting Guernsey.


Dit eiland beviel ons beter…gemoedelijke restaurants, kleine straatjes…de charme spraak ons aan. Omdat we hier voor het eerst op het anker lagen, moesten we met het rubberbootje naar de haven om aan de kant te komen.  Maar de kapitein had moeite om de motor aan te krijgen en wat heeft hij gevloekt…de oorzaak was gelukkig snel gevonden. De Bougie moest vervangen worden.


 
Het is nu toch een keertje tijd om onze man van de hoogste rang hier aan boord onze waardering uit te spreken. Elmar kan echt alles repareren. Of het nu een kapotte lamp of een foutmelding op de boordcomputer is…hij vindt de oplossing wel. Ook bij het planen van onze routes heeft hij alles onder controle en wordt er goed naar de wind en de stroming gekeken. Wij kunnen op hem vertrouwen!


Na 2 nachten hebben we het anker op Guernsey gelicht en zeilden met een halfwinder richting Jersey, het derde Kanaaleiland op ons programma. We liggen nu in de haven en vullen de accu’s en de watertank bij en hebben we weer vers fruit en groenten gekocht. Je zult het niet voor mogelijk houden in een grote haven als St. Hellier, maar we hebben de bemanning van een Noorse boot ontmoet die ook naar de Caribbean varen. Het is een gezin met 3 kinderen. Tijdens het borrelen gisteren avond vertelden ze ons hun indrukken van de Gay Parade in Amsterdam. Ze wisten niet wat ze zagen! We hebben er hartelijk om moeten lachen.
Omdat het weer hier niet zo bijzonders is en we toch ook verder moeten, vertrekken we vanavond vanuit Jersey naar Frankrijk.