vrijdag 6 mei 2016

St. Barts / St. Maarten

Fuer Langeweile gibt es auf St. Barts keinen Platz. Elmar macht sich schon frueh mit dem Gummiboot auf den Weg Richtung Startlinie der Regatta, die waehrend unseres Aufenthaltes hier stattfindet. Er ist fanatischer Anhaenger des Brunell Bootes, welches unter niederlaendischer Flagge faehrt. Mit der rot, weiss, blauen Fahne feuert er die Mannschaft an. Sein Auftreten bleibt nicht unbemerkt. Er wird selbst vom offiziellen Fotografen entdeckt und ein tolles Foto wird geschossen. Elmar in Aktion! Die niederlaendische Mannschaft kommt auch noch auf einen Umtrunk an Bord um sich fuer seine tolle Unterstuetzung zu bedanken. Wir werden fuer eine Strandparty eingeladen und endlich koennen die Hueften wieder einmal geschwungen werden.


Michiel und Diane kommen am 14. April mit der Faehre aus St. Maarten auf St. Barts an. Der Klimawechsel und der Zeitunterschied ist den Beiden gut anzumerken. Es dauert ein paar Tage bis sie sich aklimatisiert haben. Aber das zerstoert die Freude ueber ihren Besuch nicht. Am 17.04. segeln wir gemeinsam nach St. Maarten. Bei schoenem Wetter, aber wenig Wind legen wir 12 Seemeilen zur naechsten, aber auch letzten karibischen Insel ab. Kurz vor Ankunft haben wir noch einen praechtigen Baracuda an der Leine. Leider nicht essbar in diesem Gebiet. Also muessen wir all unseren Mut versammeln und den Haken aus dem mit spitzen Zaehnen uebersaehtem Maul holen. Der Fisch ueberlebt und wir sind ausser Atem.

In der Marigot Bay treffen wir viele alte Bekannte. Die Boote versammeln sich hier um den Trip ueber den Atlantik vorzubereiten. Fuer uns ist dies die letzte Station in diesen warmen Gefilden. Wir unternehmen noch ein paar kleine Ausfluege hier auf dieser Insel. Der Fasching z.B. ist eine willkommene Abwechslung.

Bevor wir die Heimreise antreten, nehmen Niklas und Diana noch eine Auszeit. Gemeinsam erkunden sie New York. Ein Woche in dieser amerikanischen Metropole geht leider viel zu schnell vorbei. Beide haben sehr von diesem kleinen Abstecher genossen.



Nach ihrer Rueckkehr steht auch fuer uns alles im Zeichen der Vorbereitung fuer erneute 2400 Seemeilen Richtung Azoren. Elmar, Niklas und Mickael (unser franzoesisches Besatzungsmitglied von der Hinreise) werden den Ozean gemeinsam bezwingen. Das Boot ist gut ausgestattet und wird die Maenner sicher Richtung Europa bringen. Der geplante Abfahrtstermin ist 7. Mai. Diana und Lupita werden noch einige Tage auf St. Maarten bleiben und sich ein wenig erholen :-)

Dies ist der letzte Bericht von uns aus der Karibik. Die Naechsten werden von Elmar ueber ein spezielles Radio von offener See verschickt.

 

 

 

 

St. Barts / St. Maarten

Op St. Barts vervelen we ons zeker niet. Elmar is al vroeg op pad met de dinghy om op tijd bij de start van de regatta aanwezig te zijn die tijdens ons verblijf hier plaats vindt. Hij is een fanatieke supporter van de boot van Brunel die onder de Nederlandse vlag van start gaat. Met de rood, wit, blauwe vlag steunt hij het team. Zijn fanatisme blijft niet onopgemerkt. Hij wordt zelfs door de officiële fotograaf ontdekt en een prachtige foto wordt genomen en verschijnt op de officiële site van de regatta. Elmar in actie! Het nederlandse team komt voor een borrel aan boord en bedankt zich voor zijn support. Wij worden voor een strandfeest uitgenodigd en eindelijk kunnen de heupen weer los gegooid worden.

Michiel en Diane komen op 14 april met de ferry vanuit St. Maarten aan op St. Barts. Het warme klimaat en het tijdsverschil zijn voor beide even wennen. Het duurt een paar dagen voordat ze zijn geaclimatiseerd, maar dat mag de pret niet drukken. De vreugde onze lieve vriendjes weer te zie is daarvoor te groot. Op 17 april zeilen we samen naar St. Maarten. Bij mooi weer en weinig wind leggen wij de 12 zeemijlen af voor ons laatste caribische eiland. Net voor aankomst hebben we nog een prachtige baracuda aan de haak. Alleen niet eetbaar in dit gebied hier. Dus wij verzamelen onze moed en halen de haak uit de bek met 2cm grote messcherpe tanden. De vis overleeft het en wij zijn buiten adem.


In Marigot Bay zien we vele oude bekende weer. De boten verzamelen zich hier om de terugreis over de atlantische oceaan voor te bereiden. Voor ons is het ook het laatste station in dit warm gebied. Wij ondernemen wel nog wat kleine uitstappjes op dit eiland. De carnaval is bijv. een welkomme afwisseling.

Voordat we aan de terugreis beginnen, maken Diana en Niklas nog een bijzonder reisje. Samen ontdekken ze New York. Een week in deze amerikaanse grootstad gaat helaas veel te snel voorbij. Beide hebben enorm genoten.

Na hun terugkeer op de boot staat alles in het teken van voorbereiding voor de 2400 zeemijlen richting de Azoren. Elmar, Niklas en Mickael (ons bemanningslid van de heenreis) zullen de oceaan gezamenlijk bedwingen. De boot is goed voorbereid en zal de mannen zeker naar Europa brengen. Het geplande vertrek is 7 mei. Diana en Lupita blijven nog een tijdje op St. Maarten...even bijkomen :-)

Dit is ons laatste bericht vanuit de Caraibean. De volgende zal Elmar met zijn SSB radio vanaf open zee versturen.

woensdag 13 april 2016

Dominica/Guadeloupe/Antigua/Barbuda/St. Barts

Wer denkt, dass in der Karibik immer die Sonne scheint der taeuscht sich gewaltig. Jeden Tag oeffnet der Himmel seine Schleusen fuer langanhaltende Regenschauer.  Dies laesst uns die Stimmung jedoch nicht vermiesen. Unser Tageausflug mit einem Sammeltaxi auf Dominica ist echt super. Der erste Halt ist an einer Schwefelquelle. Dampfende Rauchwolken und Eiergestank mitten im Regenwald hinterlaesst bei uns einen tollen Eindruck einer Vulkaninsel. Um die naechste Naturschoenheit zu erreichen, wandern wir 45 min durch dichten Urwald. Der Weg zu den Middleham Falls ist recht erschwerlich, aber die Muehe lohnt sich. Das Wasser prasselt mit einer wahnsinnigen Gewalt 100m in die Tiefe. Die Natur bietet uns auf unserer Reise immer wieder besondere Fotomomente. Auch amerikanische Filmregisseure nutzten Dominica als Kulisse fuer ihre Filme. So wurde Titou George als Schauplatz fuer "Pirates of the Carribean" ausgewaehlt. Eine Grotte fuehrt einige hundert Meter zwischen hohen Felswaenden zu einem Wasserfall. Elmar, Niklas und Lupita wagen sich ins dunkele. Theo und Diana geniessen die Aussicht lieber vom oberen Teil der Felswand. Und Elmar kann es nicht lassen auch noch von einem Felsvorsprung zu springen. Den Tag schliessen wir mit einem herrlich kuehlen Bier am Strand ab. Es gaebe noch viele Sehenswuerdigkeiten hier zu bestaunen, jedoch wollen wir zum einen vor dem Regen fliehen und zum zweiten draengt die Zeit ein wenig.

Wir verlassen daher am 27.03. Rosseau Richtung Illes des Saintes. Die abzulegenden 40 Seemeilen vergehen bei recht viel Wind und starken Regenschauern zum Glueck wie im Fluge. Und einen Wunsch auf unserer bucketlist koennen wir streichen. Wir sehen einen Spermwhale. Das riesige Tier schwimmt in aller Ruhe an unserem Bug vorbei. Echt der Wahnsinn!! Gerade noch vor Einbruch der Dunkelheit koennen wir unseren Anker bei Pain de Sucre zu Wasser lassen. Auch hier weht es trotz beschuetztem Platz hinter den Bergen recht hart. Wir verlassen daher am naechsten Morgen recht frueh wieder diesen Ankerplatz mit der Vorraussicht bei Bourg de Saintes etwas ruhiger an einer Morring zu liegen. Eine gemuetliche kleine Stadt mit freundlichen Menschen erwartet uns. Wir werden von unserem lieben Gast Theo auf ein koestliches Abendessen bei Au Bon Vivre eingeladen. Soviel herrliche franzoesiche Leckereien haben wir schon lange nicht mehr gegessen. Uns tuen selbst die Baeuche von der Fuelle danach weh. :-)

Die letzten 24 Seemeilen fuer Theo segeln wir von Illes des Saintes nach Pigeon Island auf Guadeloupe am 30.03. Auch Niklas wird uns hier fuer einige Zeit verlassen. Niklas moechte in der Zeit vor der erneuten grossen Atlantikueberquerung noch eine wenig reisen und junge Menschen um sich haben. Fuer den Rest der Mannschaft ist es auf der einen Seite verstaendlich aber auf der anderen Seite ist Abschiednehmen immer recht schmerzhaft. Leider ereilt uns am 30.03. auch eine sehr traurige Nachricht aus Holland. Unsere liebe Freundin Ria ist im Alter von 77 Jahren gestorben. Sie hat uns sehr viel bedeutet und um so trauriger ist es fuer uns, keinen Abschied nehmen zu koennen. Unsere Anteilnahme gilt ihrer Familie und unseren Freunden.

Theo und Niklas verlassen am 31.03. das Boot mit Ziel Amsterdam und Sint Maarten. Es ist ruhig auf der September Blue und nur der Wind weht uns mit Windstaerke 6 um die Ohren. Wir verstauen in aller Ruhe unsere getaetigten Einkaeufe und werden auf einmal durch laute Rufe von dem Boot hinter uns aufgeschreckt. Unser Gummiboot hat sich vom Tau geloest und treibt Richtung offene See. Dieses wertvolle Boot zu verlieren waere echt nicht schoen. Ein Besatzungsmitglied des franzoesichen Katamarans springt nackig ins Wasser und schwimmt unserem geliebten Gummiboot hinterher. Sowohl wir als auch andere Menschen jauchen ihm zu als er uns das Boot zurueckbringt. Auch legt sich der Wind in dieser Nacht nicht, wir haben den Drang die Bucht schnell verlassen zu muessen.  Aber die Spannung, wie es wohl draussen auf See sein wird, ist jedem von uns anzumerken. Wir holen am 01.04. trotzdem den Anker hoch und segeln hinaus mit Kurs Antigua. Der Wind ist sehr wechselhaft und die Wellen brechen schnell. Von Windstaerke 3 bis Windboeen von 33 Knoten ist alles dabei. Diana schlaegt die Anspannung auf den Magen, aber je naeher wir uns Antigua naehern um so besser geht es ihr. Wir finden einen ruhigen Ankerplatz bei Carlisle Bay und zum ersten mal nach geraumer Zeit koennen wir wieder besser schlafen. Wir nutzen die Ruhe hier fuer Schularbeit, putzen, aufraeumen und reparieren. Das Urlaubsgefuehl muss jedoch auch nicht zu kurz kommen und so nutzen wir den Pool des World Leading Hotels vor unserer Nase zum erfrischen. (Eine Nacht kostet hier sage und schreibe 500 Euro :-0 ) Naja, einen Schlafplatz benoetigen wir ja zum Glueck nicht. :-) Nach 2 ruhigen Naechten segeln wir weiter nach Deep Bay. Ein gesunkenes Schiff aus dem Jahre 1905 laedt zum schnorcheln ein. Das Schiff unter Wasser erscheint uns riesig. Wasserplanzen und kleine farbenfrohe Fische haben sich hier ein gemuetliches Zuhause hergerichtet.

Noch ein Zwischenstopp bei Jumby Bay im Norden von Antigua und wir segeln am 6. April zwischen Korallriffen weiter nach Barbuda. Elmar kann sein Glueck gar nicht fassen...zwei praechtige Fischexemplare haben zugeschnappt. Mit frischem Fleisch eines Thunfisches und eines Yellowtail snappers koennen wir unsere Gefriertruhe wieder auffuellen. Wir folgen den Anweisungen unseres Reisefuehrers diese Insel vor 15:00 Uhr anzulaufen. Die Sonne hilft uns zwischen all den Riffen durch zu manoevrieren. Diana steht auf dem Vordeck und schaut aufmerksam nach kleinen Felsvorspruengen die aus dem Wasser raken. Wir liegen hier herrlich zwischen allen Riffen und verbringen die naechsten 2 Tage damit, die Unterwasserwelt mit unseren Schnorcheln zu bestaunen. Lupita ist eifrig mit ihren Flossen unterwegs und ist super stolz das es endlich klappt mit diesen Hilfsmittel zu schwimmen. Am 7. April fahren wir auf dem Motor nur um die Ecke und ein wahres Paradies eroeffnet sich. Ein langen weisser Sandstrand und tuerkisfarbenes Wasser haben wir in dieser Kombination noch nicht gesehen. Voralleem das keine Menschenseele auf dem Strand ist, gibt diesem Fleckchen Erde noch etwas idyllisches.

Wir ziehen weiter Richtung Low Bay. Auch hier nur 4 Boote vor Anker. Barbuda ist touristisch zum Glueck noch nicht ueberlaufen und wir fuehelen uns hier wie Robinson Crusoe sich gefuehlt haben muss. Der Zigarettenvorrat ist aufgebraucht und wir muessen die bewohnte Welt aufsuchen. Wir liegen vor einer Lagune und ein breiter Streifen Land trennt uns vom See, welchen wir ueberqueren muessen, um Codrington zu erreichen. Wir hatten es uns einfacher vorgestellt. Die Wellen schlagen hoch am Strand auf und eine Landung mit dem Gummiboot ist schwierig. Also suchen wir die Kueste fuer ein ruhigeres Anlegemanoever ab. Wir muessen das Gummiboot dann noch 50m ueber Land tragen um an die andere Seite der Lagune zu kommen. Dann noch 45 min fahren und endlich kann der Sucht wieder nachgegeben werden...es qualmt wieder. :-) Was uns hier besonders auffaellt sind die freundlichen Menschen. Wir stoppen an einem Grill an der Strasse. Wir quatschen ein wenig und erzeahlen, dass wir Benzin und Internet fuer die Wettervorhersage benoetigen. Wifi gibt es auf der Insel nicht. Whhaaa, voellig unverstandlich fuer uns. Aber die nette Dame hinterm Grill bietet ihre Hilfe an. Wir fahren gemeinsam zu ihrem Haus. Holen einen Stick fuer's  Internet und dazu noch 7 Kinder ab. Sie freuen sich auf einen Ausflug zur Tankstelle. Wir koennen unseren Kanister fuellen und koennen schnell das Wetter fuer die naechsten Tage aktualisieren. Das Essen schmeckt vorzueglich und wir verabschieden uns viel zu schnell um unsere Rueckfahrt anzutreten.

Den 9.4. nutzen wir fuer die Vorbereitung auf die Ueberfahrt zur naechsten Insel. Weitere 57 Seemeilen nach St. Barths liegen vor uns. In der Morgendaemmerung verlassen wir Barbuda und segeln zusammen mit einem anderen niederlaendischen Boot, Beau, zu einer weiteren franzoesischen Insel. In der Shell Bucht finden wir einen geeigntes Plaetzchen. Nah zur gemuetlichen Stadt Gustavia mit seinen Aktivitaeten rond einer Regatta mit Volvo Ocean Race Boten laesst es uns hier nicht langweilig werden. Elmar faehrt den ganzen Tag das Niederlaendische Brunel Boot hinterher. Wir werden eine Weile hier blieben. Denn nicht nur das Flair hier spricht uns super an auch bekommen wir besonderen Besuch. Michiel und Diane werden die naechsten Tage die karibische Sonne mit uns geniessen.

Dominica/Guadeloupe/Antigua

 


Wie denkt dat in de caraibbean altijd de zon schijnt die heeft het echt mis. De hemel opent elke dag zijn sluizen voor flinke regenbuien. Maar de stemming laten we ons daardoor niet verpesten. Onze dagtrip met een taxi op Dominica ist echt super. De eerste stop is bij een zwavelbron. Dampende rookwolken en viese eiergeur midden in het oerwoud laat een goede indruk van een vulkaaneiland achter. Voordat we de volgende natuurschoonheid kunnen bereiken, wandelen we 45 min door dicht regenwoud. De weg naar de Middleham Falls is best vermoeiend maar het uitzicht is weer prachtig. Het water dondert wel 100 m in de diepte. De natuur biedt ons op deze reis elke keer weer mooie fotomomenten. Ook amerikaanse filmregisseurs gebruiken Dominca als decor voor hun films. Zo werd Titou George als opnameplek voor "Pirates of de Caraibbean" uitgekozen. Een grot leidt tientallen meters tussen hoge rotsen naar een waterval. Elmar, Niklas en Lupita zwemmen het donkere gat in. Theo en Diana genieten het uitzicht liever van de bovenkant van de stenen. Elmar kan het niet laten ook nog een spongetje te wagen. (kijk de video hiervan) De dag sluiten we af met een lekker fris biertje op het strand. Er zijn nog zo veel mooie bezienswaardigheden te zien, maar ten eerste willen we van de regen af en ten tweede dringt de tijd.

Vandaar dat we op 27 maart Rosseau richting Illes des Saintes verlaten. De 40 mijlen die we af moeten leggen gaan best snel door veel wind en veel regen. En weer kunnen we een bijzondere wens van onze bucketlist strepen. We zien een spermwhale. Het gigantische dier zwemt in alle rust langs onze boot. Echt waanzinnig!! Nog net voor het donker wordt, laten we het anker zakken bij Pain de Sucre. Ook al liggen we in een redelijk beschutte baai het waait hier behoorlijk. Met het vooruitzicht op een rustige ligplek in Bourg de Saintes verlaten we de volgende ochtend meteen deze plek. De gemoedelijke stad met vriendelijke mensen spreekt ons aan. Wij worden van onze lieve gast Theo op een culinair avondeten bij Au Bon Vivre uitgenodigd. Zoveel heerlijke franse lekkernijen hebben we al lang niet meer gegeten. Ons doen zelfs de buiken pijn van de hoeveelheden aan eten. :-)

Voor Theo worden het 24 rustige laatste mijlen van Illes des Saintes naar Pigeon Island op Guadeloupe op 30 maart. Ook Niklas zal ons weer voor een bepaalde tijd verlaten. Niklas wil voor de grote atlantic crossing nog een beetje reizen en met jonge mensen samen zijn. Voor de rest van de crew is het aan de ene kant wel begrijpelijk maar aan de andere kant is afscheid nemen nooit leuk. Helaas ontvangen we op 30 maart een treurig bericht uit Nederland. Onze lieve vriendin Ria is op een leeftijd van 77 jaar overleden. Zij heeft veel voor ons betekend en dus zijn we bijzonder verdrietig, omdat we geen afscheid kunnen nemen. Onze gedachten zijn bij haar familie en onze vrienden.

Theo en Niklas verlaten op 31 maart de boot met doel Amsterdam en Sint Maarten. Het is rustig nu op de September Blue en alleen de wind waait met windkracht 6 om de mast. Wij bergen rustig alle boodschappen op en worden opeens door hard roepen van de boot achter ons oplettend gemaakt. Onze dinghy is los geslagen en drijft richting open zee. Om dit bootje te verliezen zou echt niet prettig zijn. Een meneer van de franse catamaran springt in zijn naki het water in en zwemt achter ons geliefde bootje aan. Hij haalt het terug en wij en andere mensen juichen hem toe. Wij hebben echt de behoefte deze baai snel te verlaten. De wind neemt in de nacht nog wat verder toe. Ook in de morgen waait het windkracht 7, en de spanning hoe het weer buiten op zee zal zijn is iedereen wel aan te zien. Maar we halen het anker op 1 april toch maar omhoog en zeilen richting Antigua. De wind verandert veel en de golven zijn erg rommelig. Van windkracht 3 tot windstoten van 7 beaufort is alles aanwezig. Diana slaat de spanning op de maag. Maar hoe dichter wij Antigua in het oog krijgen hoe beter zij zich voelt. Wij vinden een rustig ankerplekje bij Carlisle Bay en voor het eerst sinds lange tijd kunnen we een keertje weer rustig slapen. Wij gebruiken de rust hier voor school, schoonmaken, opruimen en reparaties. Maar het vakantiegevoel moet ook niet te kort schieten. En zo maken we gebruik van het zwembad van een World Leading Hotel om lekker te zwemmen. (Een nacht kost hier ruim 500 Euro) Gelukkig hebben wij geen slaapplek nodig. :-)

Na 2 rustigen nachten zeilen we door naar Deep Bay. Een gezonken schip uit het jaar 1905 nodigt uit om te snorkelen. Waterplanten en kleine kleurijke visjes hebben inmiddels bezit genomen van het schip. Na nog een stop in Jumby Bay in het noorden van Antigua zeilen we op 4 april tussen koraalriffen door naar Barbuda.  Elmar kan zijn geluk niet op...twee prachtige visexemplaren hebben toegebeten. Met vers vlees van een tonijn en een Yellowtail snapper kunnen we onze vrieskist weer opvullen. We volgen de aanwijzingen van onze reisgids om het eiland voor 3 uur s'middags binnen te varen op. De zon helpt ons tussen alle riffen door te varen. Diana staat op het voordek en houdt de eventueel uitstekende rotsen goed in de gaten. We liggen hier voor de kommende 2 Tagen en brengen deze door met het bestuderen van de onderwaterwereld met onze snorkels. Lupita is goed bezig met haar flippers en is super trots dat het eindelijk lukt met dit hulpmiddel goed te kunnen zwemmen. Op 7 april varen we op de motor alleen maar om het hoekje en een paradijs gaat open. Een lang wit zandstrand met turquoise kleurig water hebben we in deze combinatie nog niet gezien. Vooral dat er geen mens op dit prachtige strand loopt geeft dit plekje aarde iets idylisch.

We trekken verder richting Low Bay. Ook hier liggen alleen wij en nog vier andere boten voor anker. Barbuda is gelukkig toeristisch gezien nog niet zo bekend en toegangelijk.  Dat maakt dat wij ons voelen als Robinson Crusoe zich gevoeld moet hebben. De voorraad aan sigaretten is op en we moeten de bewoonde wereld opzoeken. Wij liggen voor een lagoon en een breed stukje land ligt tussen ons en het meertje wat we over moeten om Codrington te bereiken. Wij hadden ons dit iets makkelijker voorgesteld dan dat het in werkelijkheid is. De golven breken hoog bij het strand en een landing met de dinghy is moeilijk. Wij zoeken dus de kust af voor een iets rustigere branding. We moeten het bootje dan nog wel 50 m over land dragen om aan de andere kant te komen. Daarna nog 45 min het meer over varen om in de stad te komen en er kan weer gerookt worden :-) Wat ons hier in het bijzonder opvalt zijn de vriendelijke mensen. Wij stoppen bij een barbeque aan de hoek van een straat en raken in gesprek. Wij vertellen dat we benzine en internet voor de weervoorspelling nodig hebben. Wifi hebben ze op dit eiland bijna niet. Ongelooflijk! De dame achter de bbq biedt haar hulp aan. Wij rijden samen naar haar huis en halen een wifi stick voor internettoegang en haar 7 kinderen op. Haar kinderen zijn door het dolle heen dat ze mee mogen op een uitstapje naar het benzinestation. Wij kunnen onze jerrycan vullen en snel het weer voor de kommende dagen binnen halen. Wij eten nog gezellig bij hun en moeten veel te snel gedag zeggen.

9 april bereiden we ons voor op de oversteek naar het volgende eiland. Nog eens 57 zeemijlen naar St. Barths liggen voor ons. Met zonsopgang (rond 06:00) verlaten we Barbuda en zeilen we met een andere nederlandse boot, Beau naar het volgende franse eiland. In Shell Bay vinden we een geschikt plekje voor ons. Dicht bij de gemoedelijke stad Gustavia met alle activiteiten rond een regatta met o.a. Volvo Ocean Race boten wordt het niet saai. Elmar vaart de hele dag achter de nederlandse Brunel boot aan met de nederlandse vlag om ze aan te moedigen. Wij blijven een tijdje hier. Want niet alleen de flair hier is super, maar we krijgen ook nog visite. Michiel en Diane gaan samen met ons van de caribische zon genieten.

donderdag 31 maart 2016

September Blue staat stil

Lieve Ria,

September Blue ligt er stilletjes bij. We mogen dan wel ver weg zijn, maar onze gedachten waren de laatste tijd vaak bij u. Als wij aan u denken dan denken wij aan een "granny" voor iedereen.

Als we bij u thuis waren dan voelden we ons altijd thuis. Weliswaar geen familie,  maar toch voelde het wel zo en nog steeds.

Altijd stond u voor ons klaar. In het bijzonder toen wij vanuit Duitsland naar Nederland verhuisden.

Bedankt voor alle mooie momenten die we samen hebben mogen delen.

Rust zacht lieve "granny" Ria...

vrijdag 25 maart 2016

Saint Lucia/Martinique/Dominica

Wir planen unsere Weiterreise nach Martinique fuer Samstag 12. Maerz. Erst muessen wir hier auf Saint Lucia vorlaeufig Abschied von unseren Freunden von Sailaway nehmen. Sie haben fuer die naechsten Monate einen anderen Zeitplan. Wir wollen jedoch schnell nach Martinique. Dort warten unsere Freunde von Swede Dreams und wir bekommen Besuch aus Holland. Wir starten also gegen Mittag fuer unseren Trip von 33 Seemeilen nach Fort-de-France. Es ist wieder Zeit den Angelwettkampf zu verfolgen. Alle Materialien werden auf Vordermann gebracht. Doch weder der Haken von Elmar noch der Haken von Niklas ist schmackhaft genug fuer einen Fisch. Es seht also noch 1:0 fuer den Kapitaen. Wir erreichen  die Hauptstadt von Martinique recht zuegig und die franzoesische Fahne weht auf dem Berg. Wir erreichen europaeisches Grundgebied mitten in der Karibik. Den Abend verbringen wir mit unseren Freunden auf der Swede Dreams. Wir haben uns in Cameret sur Mer in Frankreich kennengelernt und viele gemeinsame Stunden bis Baionas verbracht. Die Mannschaft von diesem schwedischen Boot  auf der anderen Seite des Ozeans wieder zu sehen, ist jedem eine wahre Freude.

Als wir am naechsten Tag in den ersten Supermarkt seit Monaten mit europaeischen Produkten gehen, wissen wir nicht, wo wir als erstes schauen muessen und was wir eigentlich kaufen wollen. Ihr koennt euch wahrscheinlich nicht vorstellen, mit welch komischen Gefuehl wir durch die Gaenge laufen. Wir sind in den letzten Monaten nicht verhungert und haben uns es mit frischem Fisch kulinair gut gehen lassen, aber die Fuelle an Produkten, welche uns hier angeboten werden, ist eine Wohltat. Endlich mal wieder ein Stueckchen Wurst fuer einen normalen Preis, Camenbert haben wir schon lange nicht mehr gegessen und ein Jogurt zum Fruehstueck ist der wahre Genuss. Wir schlagen also voll zu und die Wasserlinie am Boot versinkt wieder im Meer :-)


Zur Abwechslung fuer diese recht grosse Stadt segeln wir 3 Seemeilen in eine bekannte Schnorchelbucht, Anse Noire. Die Ruhe und die Zeit mit unseren Freunden hier tut uns gut. Eine Klippe faellt Elmar besonders ins Auge. Das Abenteuer ruft und ein Absprung aus 10m Hoehe sollte doch moeglich sein. Wir sehen das Einheimische den Sprung auch wagen und somit ist voellig klar, dass Elmar es nicht lassen kann, auch zu springen. Wir schnorcheln und die Maenner versuchen wieder einmal Fische in Vielzahl aus dem Wasser zu holen, jedoch ohne Erfolg. Einige kleine Lobster werden gefangen, aber es lohnt sich nicht hierfuer den Grill anzuschmeissen.


Wir muessen zurueck nach Fort-de-France um unseren Gast fuer die naechten 10 Tage abzuholen. Opa Theo nimmt sich die Muehe uns hier zu besuchen. Bevor wir ihn am 20. Maerz am Flughafen abholen, muss erst noch ein Mietwagen geregelt werden. An einem Samstag ein Auto auf einer karibischen Insel zu mieten und dann noch der Hauptstadt erweist sich doch schwieriger als wir dachten. Wir benoetigen einen halben Tag um ueberhaupt jemanden zu finden, der ein Auto vermietet.Aber letztendlich treffen wir einen Einheimischen, der uns sein eigenes Auto fuer einen guten Preis zur Verfuegung stellt.  Bevor wir Theo am Sonntagabend abholen, erkunden wir noch ein wenig die Insel. Wir fahren nach Saint Anne und treffen hier noch einmal unsere deutschen Freunde von That's Life. Auch von ihnen muessen wir Abschied nehmen. Susanne und Thomas werden wieder Richtung Sueden fahren und dort ihre Reise fortsetzen. Wir besuchen noch ein Mahnmal der Sklavenzeit bevor wir Theo mit einer Verspaetung von 4h endlich auf Martinique begruessen koennen. Eine super willkommene Abwechslung! Wir sind etwas muede von all den vielen Eindruecken und die Luft ist ein wenig raus. Mit Theo an Bord kommt wieder frischer Wind an Bord der September Blue und die Stimmung steigt wieder. Lupita will Opa ihr Wissen und Koennen hier an Bord zeigen. Und so wird Theo gleich darauf hingewiesen, dass er waehrend des Duschens nicht so viel Wasser verbrauchen darf :-0  und den Deckel vom Klo zumachen muss. Opa muss auch gleich ein Diktat abnehmen - 0 Fehler. Theo ist stolz auf sein Enkelkind. Wir geniessen Lupita ihre Begeisterung und muessen viel ueber ihre Kommentare lachen.


Am naechsten Morgen besuchen wir den Wasserfall von Saut-Gendarme. Die Fahrt dorthin fuehrt uns durch kleine Doerfer und durch dichten Regenwald. Wir nehmen ein erfrischendes Bad im Wasserfall. Theo ist das Wasser zu kalt. Er schaut vom Rand zu. Beim Ausparken des Auto bleibt die Stossstange an der Bordsteinkante haengen. Diese liegt jetzt auf Halbmast vorm Auto. Wir muessen schon ein wenig darueber lachen, dass uns dies passiert. Aber es ist ein altes Auto mit vielen Kratzern und Beschaedigungen und die Stange war auch bereits mit einer extra Schraube am Fahrgestell angeschraubt. Und so kann unser handwerklich begabter Kapitaen den Schaden wieder reparieren oder besser gesagt, die Stange auf ihren Platz mit einer weiteren Schraube festmachen. Am Abend sind wir zu einer kleinen Geburtstagsfeier auf der Swede Dreams eingeladen. Luna feiert ihren 7. Geburtstag.


Am 22.03. verlassen wir Fort-de-France. Theo sein erster Segeltrip. Bei guten Segelbedingungen meistert er die 15 Seemeilen hervorragend. Wir liegen hier mit Swede Dreams, Traumtaenzer und Chara vor Anker. Peter und Leni von der Chara sehen wir hier  nach Monaten endlich wieder. Es ist immer wieder eine Freude die Mannschaften von anderen Boten wiederzusehen und die Erlebnisse der Reise auszutauschen.


Der richtigen Feuertaufe muss Theo sich am 24. Maerz unterziehen. Bei Windstaerke 6-7 legen wir 40 Seemeilen von Fort-de-France nach Rosseau auf Dominica in 5h ab. Das ist echt super schnell. Theo meistert es hervorragend und geniesst von diesem Segeltrip. In den naechsten Tagen werden wir die Insel ein wenig erkunden und schon bald wieder Richtung Guadelalope aufbrechen.

Saint Lucia/Martinique/Dominica


We planen het vervolg van onze reis na Martinique voor 12 maart. Maar eerst moeten we hier op Saint Lucia voorlopig afscheid nemen van onze vrienden van Sailaway. Zij hebben voor de komende maanden een andere planning dan wij. Wij willen door naar Martinique, want daar wachten onze vrienden van Swede Dreams en wij krijgen visite uit Nederland. Wij vertrekken dus tegen de middag voor onze trip van 33 zeemijlen naar Fort-de-France. De weersomstandigheden laten het toe om de viswedstrijd te vervolgen. Het hele materiaal wordt klaar gestoomd voor deze competitie. Maar noch de haak van Elmar noch die van Niklas is smakelijk gnoeg voor de vissen. Dus het is nog steeds 1:0 voor de kapitein. Wij bereiken de hoofdstad van Martinique vrij spoedig en de franse vlag zien we al in de verte waaien op de berg. We bereiken europees grondgebied midden in de caraibean. Die avond zitten we met onze vrienden op de Swede Dreams. Wij hebben elkaar in Camaret sur Mer in Frankrijk leren kennen en vele uren samen tot Baiona in Spanje verbracht. De bemanning van de zwedse boot aan de andere kant de oceaan weer te zien is voor iedereen een groot vreugde.

Als we de volgende dag voor het eerst weer in een supermarkt met europese producten staan, weten we echt niet waar we als eerst moeten kijken en wat we ook alweer wilden kopen.  Jullie kunnen het je misschien niet voorstellen met welk raar gevoel wij door de gangpaden lopen. Wij zijn zeker niet uitgehongerd de laatste maanden en wij hebben het met vers vis culinair goed gehad maar dit assortiment aan producten is echt een verwennerij. Wij slaan toe en de waterlijn van de boot verdwijnt weer in de zee :-).

Voor de afwisseling zeilen wij uit de grote stad 3 zeemijlen verder in een bekende snorkelbaai, Anse Noire. De rust en de tijd met onze zweedse vrienden doet ons goed.  Een rotswand valt Elmar in het oog. Het avontuur roept en een sprongetje van 10 meter zou toch mogelijk moeten zijn. Wij zien lokale mensen springen en daarmee is het duidelijk dat Elmar het ook niet kan laten om te springen. Wij snorkelen en de mannen proberen weer een groot aantal aan vissen binnen te halen maar zonder succes. Alleen de vangst van een paar kleine lobsters laat zien dat ze de hele dag op pad waren, maar de barbeque steken we er niet voor aan.


Wij moeten terug naar Fort-de-France om onze gast voor de volgende 10 dagen op te halen. Opa Theo neemt de moeite ons hier te bezoeken. Voordat we hem op kunnen halen, moeten we eerst een huurauto regelen. Op een zaterdag een auto huren op een caribisch eiland en dan nog in de hoofdstad gaat toch moeilijker dan we denken. We hebben een halve dag nodig om ueberhaupt iemand te vinden die een auto voor ons heeft. Uiteindelijk vinden we een lokale die ons zijn eigen auto voor een goede prijs aanbiedt.

Voordat we Theo zondagavond op het vliegveld ophalen, verkennen wij nog een beetje het eiland. Wij rijden naar Saint Anne en zien onze vrienden van That's Life. Ook van hun moeten we afscheid nemen want ze reizen verder richting het zuiden. Wij bezoeken nog een monument uit de slaventijd voordat we Theo met een vertraging van 4 uur hier op Martinique mogen begroeten. Het is gezellig om hem aan boord te hebben. Wij zijn een beetje moe van al de indrukken van de afgelopen maanden en deze afwisseling komt op het goede moment. Met Theo aan boord komt weer wat nieuw leven aan boord. Lupita wil Opa meteen laten zien wat ze allemaal weet en kan. En zo wordt Theo er meteen op geattendeerd dat hij niet zo veel water tijdens het douchen moet gebruiken :-0 en de deksel van het toilet dicht moet doen.  Opa moet ook meteen een dictee afnemen - 0 fouten. Theo is trots op zijn kleinkind. Wij genieten van Lupita haar ethousiasme en moeten vaak over haar opmerkingen lachen.


De volgende dag bezoeken we de waterfal van Saut-Gendarme. De rit daar naartoe gaat door kleine dorpjes en regenwoud. Wij nemen een verfrissend bad. Theo vindt het te koud. Hij kijkt lekker van de kant toe. Bij het uitparkeren van de auto blijft de bumper hangen op de stoep. Deze ligt nu half verbogen op straat. Wij moeten er wel een beetje over lachen dat ons dit gebeurt. Maar gelukkig is het al een oude auto met hier en daar wat beschadigingen en de bumper zat al met een extra schroef vast aan het spatbord. En zo kan onze handige kapitein de schade weer repareren of beter gezegd, de bumper weer vastzetten met nog een schroef. De avond verbrengen wij aan bord van Swede Dreams. Luna viert haar 7e verjaardag.

Op 22 maart verlaten we Fort-de-France. Theo gaat voor zijn eerste zeiltripje. Bij goede omstandigheden voldoet hij de volgende 15 zeemijlen met bravour. Wij liggen met Swede Dreams, Traumtaenzer en Chara voor Anker. Peter en Leni van de Chara zien we na maanden weer terug. Het is altijd erg leuk om de bemanning van andere boten weer te zien en de belevenissen uit te wisselen.



De echte vuurdoop voor Theo is geplant voor 24 maart. Met windkracht 6-7 zeilen we de 40 zeemijlen van Fort-de-France na Rosseau op Dominica in ruim 5 uur. Dat is echt super snel. Theo doet het fantastisch en geniet er van. De volgenden dagen zullen we dit eiland een beetje verkennen en al snel weer aan onze reis naar Guadelalope moeten denken.

vrijdag 11 maart 2016

Bequia/Saint Vincente/Saint Lucia

Bevor wir Bequia Richtung Saint Vincente verlassen, verabredet sich Niklas mit Joerg (Traumtaenzer) und Thomas (That's Life) zum Angeln in der Morgendaemmerung. Wir wollen am Abend mit allen Segelfreunden ( 8 Boote) am Strand frischen Fisch grillen. Die Erwartungen sind also hoch!  Sie werden nur teilweise erfuellt. Die Maenner fangen eine praechtige Goldmakerele. Aber fuer alle reicht das leider nicht. Jeder holt also noch etwas Fleisch aus seinem Vorratsschrank, Salate werden koestlich zubereitet und wir haben einen super netten Abend. Die Kinder sammeln noch fleissig Holz und Niklas, unser Feuerexperte, brennt ein Lagerfeuer an. Waehrend die Maenner mit den Kindern am naechste Morgen   frischen Lobster erobern, nutzen die Damen die Zeit fuer eine Yogastunde unter Palmen. Wir grillen am Abend an Bord und lassen es uns kulinair gut gehen.

Am 25. Februar verlassen wir wieder in Kolonne die Bucht von Port Elizabeth auf Bequia. Wir haben ja schon einige recht unruhige Segeltrips gehabt, aber dieser gehoert sicher zu einem der Heftigsten. Mit normalen Wind, Windstaerke 4, aber hohen Wellen aus allen Richtungen, ziehen wir zum ersten Mal seit langem die Schwimmwesten wieder an. Es sind nur 8 Seemeilen, aber jeder ist ueberglueklich als wir den Anker bei Blue Lagoon zu Wasser lassen. Am naechsten Tag fahren wir wieder mit einem oeffentlichem Bus nach Kingstown. Es ist jedesmal eine Ueberraschung wieviel Menschen in dieses Fahrzeug passen. Wir schaffen einen neuen Rekord, 23 Passagiere. Unglaublich aber super cool! In der Stadt angekommen, erwartet uns eine wahre Menschenmasse. An allen Ecken wird Essen auf der Strasse zubereitet, Obst und Gemuese wird verkauft und selbst Bier getrunken. (Es ist 10 Uhr morgens!) Wir verlassen die hektische Stadt schnell wieder und suchen die Ruhe auf unserer September Blue. Am Nachmittag klettern wir noch den Berg von Young Island hoch. Wir bereiten uns auf unsere Klettertour fuer den naechsten Tag vor. Fuer den 29. Februar haben wir uns naemlich eine neue Herausforderung gestellt. Wir wollen den Vulkan Soufriere hoch krackseln. 1000 Meter Hoehenunterschied muessen wir bezwingen. Der Aufstieg ist super anstrengend. Aber die Aussicht die sich uns auf der Bergspitze eroeffnet, ist einfach atembenehmend. Der Wind weht heftig hier auf dem hoechsten Punkt der Insel und die Temperatur hat stark abgenommen, aber wir nehmen uns die Zeit fuer Fotos und die Aussicht. Einige Quaelchen bleiben uns noch einige Tage erhalten, aber wir haben von diesem Tag echt genossen.

Letzte Einkaeufe werden getaetigt, bevor wir am 2.3. weiter nach Petit Byahaut segeln. Eine kleine idylische Bucht erwartet uns. Nach all den angelaufenen Buchten mit vielen Charterboten ist dies eine echte Ruheoase. Wir hoeren sogar seit langem wieder die Tiere im Wald. Doch dafuer sind wir nicht gekommen. Eine Grotte, Bat Cave, wird in allen Reisefuehrern als das ultimative Schnorchelerlebnis beschrieben. Einen dunklen, schmalen Gang mit Stroemung durchschwimmen ist nichts fuer die Damen. Sie bleiben lieber am Strand. Aber Elmar und Niklas wollen es wagen. Und sie werden mit einem echten Naturphaenomaen belohnt. Schaut euch die Fotos und Videos an und ihr werdet begeistert sein. Niklas zieht sich in seinem Uebermut noch einige dicke Kratzern zu, aber der Schmerz laesst schnell beim Anblick dieser Naturschoenheit nach.


Am 3.3. geht's auf zur naechsten Insel, Saint Lucia. Herrliches Segelwetter fuer die kommenden 43 Seemeilen. Es ist ein wahrer Genuss, mal unter normalen Umstaenden zu segeln. Der Kapitaen wuerde es gerne anders sehen. :-) Ihm kann der Wind nicht hart genug um die Ohren wehen, aber der Rest der Mannschaft sitzt bei Windstaerke 3-4 ganz entspannt am Deck. Wir laufen eine besonders schoene Bucht auf Saint Lucia an, Anse de Pitons. Die beiden Berge erstrecken sich in voller Pracht. Nur leider wird die Idylle zerstoert  mit Boatboys die weit nach draussen kommen, um uns ihre Moorings anzubieten. In dieser Bucht  muessen wir eine Mooring nehmen (54 $ EC). Es ist ein Naturgebiet und ankern ist nicht erlaubt. Wir verlassen nach einer Nacht die Bucht wieder und suchen den naechsten Ankerplatz auf. In Soufriere werden wir beim Einlaufen wieder von einigen unersaettlichen Boatboys verfolgt. Der Kapitaen ist sichtlich genervt. Elmar will ankern und nicht an einer Mooring haengen. Wir finden einen geeigneten Platz und sind bei naeherer Betrachtung die Einzigen die hier vor Anker liegen. Aber der Stress noch nicht vorbei. Jeder erzaehlt etwas anderes. Die Einheimischen probieren vor den Marine Rangers bei den Booten die Gebuehr abzukassieren. Das schiesst hier an Bord vollkommen in die falsche Kehle. Niemandem wird mehr vertraut und als der Ranger dann auch noch zu uns kommt und Geld haben will, schlaegt die Stimmung total um. Wir sollen fuer unseren Ankerplatz und die Nutzung des Naturreservates bezahlen, wieder 54 $ EC pro Nacht. Daher beschliessen wir nicht zu lange hier zu liegen. Die Bucht liegt aber recht guenstig zu einigen  Sehenswuerdigkeiten. Und so besuchen wir an einen Nachmittag den Botanical Garden und den Diamond Wasserfall. Es ist ein recht touristischer Ort (mit europaeischen Eintrittspreisen)und die Wasserbecken mit Mineralien aus den Bergen laden uns hier nicht zum Baden ein. Wir wollen uns jedoch noch einer Verjuengungskur unterziehen und die heilenden Stoffe auf unserer Haut fuehlen. Also wandern wir zu den Piton Wasserfaellen. Ein kleiner Weg durch den Regenwald laesst uns vermuten, dass wir hier noch einen urspruenglichen Wasserfall und Wasserbecken mit wenig Touristen finden werden. Es ist herrlich in dem erwaermten Wasser aus dem Vulkan zu schwimmen und daher bleiben wir, bis unsere Haut verschrumpelt ist.

Am 7.3. verlassen wir recht frueh Soufriere und fahren auf dem Motor bis Anse La Raye. Ein Angelwettkampf zwischen Niklas und Elmar ist im vollen Gange. Die selbst gebastelte Ausruestung wird schnell ueber Bord geschmissen. Kurz vor unserem Ziel zappelt ein Fisch an einer der Leinen. Ein schoener Baracuda hat sich an Elmar seinem Haken festgebissen. 1:0 also fuer Kapitaen und fuer alle ein koestliches Abendessen. (Fuer diejenigen die jetzt denken, dass man Baracuda nicht essen kann...bis Martinique kann dieser Fisch noch gegessen werden. Danach frisst er zuviel Korallfische und kann es fuer den Menschen gefaehrlich werden.)  Wir grillen mit der Mannschaft von Traumtaenzer an Bord. Doch irgendwann kommt Unruhe auf. Wir liegen mit unserem Boot relativ nah am Felsen und die Wellen schlagen ueber das davor liegende Riff. Nicht nur die Ansicht der weissen Gischt, sondern auch die dazugehoerigen Geraeusche wirken sehr beunruhigend. Am Nachmittag hatten wir noch ein glattes Meer und auf einmal schlagen uns die Wellen ohne Wind um die Ohren. Das Boot rollt wie verrueckt. Als die Fischer uns auch noch warnen, dass der Ozean fuer eine besonders unruhige Nacht sorgen wird, ziehen wir den Anker in aller Eile hoch und verlassen die Bucht Richtung Norden. Draussen ist von den Wellen ueberhaupt nichts zu spueren. Uns hat die Natur hier wieder einmal vollkommen ueberrascht. Gegen Mitternacht lassen wir den Anker in Castries zu Wasser und koennen bei spiegelglatter See wunderbar schlafen. Am 8.3. segeln wir noch einmal 5 Meilen nach Rodney Bay. Nach Monaten die Naechte auf dem Ozean verbracht zu haben, liegen wir hier mal ganz entspannt im Hafen. Was fuer eine Wohltat! Wir werden die naechsten Tage in aller Ruhe hier verbringen und dann unsere naechste Insel ins Visier nehmen, Martinique.

Bequia/Saint Vincente/Saint Lucia

Voordat we Bequia in de richting van Saint Vincente verlaten, gaat Niklas samen met Joerg (Traumtaenzer) en Thomas (Thats's Life) in de vroege ochtend vissen op zee. We willen met 8 boten 's avonds nog op het strand bbq-en. De verwachtingen op verse vis zijn hoog! Ze worden alleen deels waar gemaakt. De mannen komen met een prachtige Mahi Mahi terug. Alleen zal dat niet voldoende zijn voor allemaal. Iedereen haalt dus nog wat vlees uit zijn voorraad, heerlijke salade worden klaar gemaakt en wij genieten van een super relaxte avond. De kinderen verzamelen hout en Niklas, onze vuurexpert, steekt een kampvuur aan. De volgende ochtend bemachtigen de mannen 3 verse lobster bij de "fishery" en genieten de dames van een yogales onder de palmen. Wij barbequen deze keer aan boord en laten het ons culinair goed gaan.
 
Op 25 februari verlaten we weer in colone de baai van Port Elizabeth op Bequia. Wij hebben al wat minder prettige zeiltochten achter de rug en deze hoort zeker tot een van de heftigste. Niet veel wind, windkracht 4, maar hoge golven van alle kanten. September Blue krijgt 2 brekers over de boeg te verwerken. Voor het eerst sinds lange tijd trekken we weer onze zwemvesten aan. Het zijn maar 8 zeemijlen maar iedereen is blij als we Blue Lagoon op Saint Vincente bereiken. De volgende ochtend gaan we met openbaar vervoer naar Kingstown. Het is elke keer weer een verrassing hoeveel mensen in een klein busje passen. Wij pakken een nieuw record...23 passagieren. Ongeloofelijk maar wel erg leuk. In de stad aangekomen worden we meteen opgezogen in een massa van mensen. Op elke hoek van de straat wordt eten gemaakt, fruit en groenten verkocht en al bier gedronken. (Het is pas 10 uur 's ochtends.) We verlaten de hectische stad vrij snel weer en zoeken de rust op de September Blue. In de middag klimmen we nog de berg op Young Island op. We bereiden ons alvast voor op ons klimpartijtje de volgende dag. Voor 29 februari hebben we ons een nieuwe uitdaging gesteld. Wij willen de vulkaan Soufriere omhoog. 1000m hoogteverschil staan ons te wachten. De beklimming is vermoeiend maar het uitzicht bij de top is gewoon adembenemend. De wind waait hard hier boven en de temperatuur is sterk afgevallen, maar we nemen de tijd voor foto's en genieten van het prachtige uitzicht. Sommige kleine pijntjes blijven nog een paar dagen, maar we hebben ontzettend genoten van dit uitstapje.

Laatste inkopen worden gedaan voordat we op 2 maart doorgaan naar Petit Byahaut. Een idyllische plek verwacht ons. Na al de baaien die wij hebben bezocht, is dit een fijne plek voor rust. Wij horen zelfs weer een keertje de dieren in het bos. Maar wij zijn hier niet gekomen voor de rust. Een grot, Bat Cave, wordt in verschillenden gidsen aanbevolen als de ultieme snorkelbelevenis. Een donker smal gangetje door te zwemmen is niets voor de dames. Zij blijven liever op het strand. Maar Elmar en Niklas willen het wagen.  En ze worden met een echt natuurphenomeen beloond. Kijk naar de foto's en video's en jullie zullen berijpen hoe bijzonder deze grot is. Niklas is een beetje overmoedig en haalt zich wat flinke schrammen op de rotsen maar de pijn trekt snel weg bij het uitzicht op deze natuurschoonheid.

Op 3 maart vertrekken we naar het volgende eiland, Saint Lucia. Prachtig zeilweer voor de komende 43 zeemijlen. Het zijn eindelijk een keertje normale omstandigheden met windkracht 2-3 en later 4. Alleen de kapitein zou het graag anders willen zien. Hem kan de wind niet hard genoeg om de oren waaien. Maar de rest van de bemanning zit lekker relaxt aan dek. We varen een bijzonder mooie baai aan op Saint Lucia, Anse de Pitons. De twee bergen laten hun volle pracht zien. Alleen wordt dit prachtige moment een beetje verstoord door naderende boatboys die ver naar buiten komen om ons hun moorings aan te bieden. In deze baai moeten we een mooring pakken (54 $EC), omdat het een natuurreservaat is, is ankeren niet toegestaan. Wij verlaten de baai na een nachtje al weer en zoeken naar een geschikte ankerplek. In Soufriere worden we weer van de boatboys achtervolgd. De kapitein wordt er een beetje gek van. Elmar will ankeren en niet aan een onbetrouwbare mooring hangen. Wij vinden een geschikte plek en zien bij naderer inzien dat wij de enigen zijn die op anker liggen. Maar de stress is hiermee niet afgelopen. Iedereen vertelt hier iets anders. De locals proberen het geld voor de mooring te incasseren dat voor de Marine Rangers bedoeld is. Deze manier schiet hier echter volledig in het verkeerde keelgat. Niemand wordt meer vertrouwd en als de ranger ook nog naar ons toe komt en geld wil, terwijl we op anker liggen, slaat de stemming volledig om.  Wij moeten voor het ankeren en het gebruik van het natuurgebied betalen, weer 54 $EC per nacht. Het wordt steeds gekker en zo beslissen we niet heel lang hier te blijven. Maar de plaats ligt gewoon erg gunstig voor verschillende bezienswaardigheden. En zo gaan we een kleine wandeling maken naar de Botanical Garden en de Diamond Waterfall. Het is een toeristische plek  (met europese entreeprijzen) en het zwembad met mineralien uit de bergen nodigt niet echt uit om er in te baden. Om toch een keertje van de helende bronnen te genieten, wandelen we naar de Piton Waterfall. Een klein weggetje door het regenwoud laat al vermoeden dat hier niet veel toeristen komen. Het is heerlijk om in het warme water van de vulkaan te zwemmen en wij blijven er in zitten todat we Oma vingers hebben (Lupita haar taalgebruik :-))


Op 7 maart verlaten we op tijd Soufriere en varen op de motor naar Anse La Raye. Een viswedstrijd tussen Niklas en Elmar is op gang gekomen. De zelf bij elkaar geknutselde vislijnen gaan snel over boord. Net voordat we ons doel bereiken, trilt een lijn. Een prachtige baracuda heeft zich vastgebeten aan Elmar zijn haak. 1:0 voor de kapitein en voor iedereen een heerlijk avondeten. (Ter info...Baracuda kan tot Martinique nog gegeten worden. Pas daarna richting noorden eten ze te veel koraalvissen en wordt het gevaarlijk voor de mens). Wij bbq-en met Traumtaenzer aan boord. Op eens wordt het onrustig. Wij liggen met de boot relatief dicht bij de kant en de golven slaan over het naast ons liggende rif. Niet alleen de witte koppen, maar ook de geluiden van de brekenden golven zijn beangstigend. In de middag hadden we nog een gladde zee en nu laten de golven zonder wind de boot echter aardig heen een weer rollen. Als de vissers ons ook nog komen waarschuwen dat de oceaan voor een onrustige nacht zal zorgen, trekken we het anker omhoog en verlaten de baai vrij snel richting noorden. Buiten zijn helemaal geen golven. De natuur heeft ons weer een keertje volkomen verrast. Rond middernacht laten we het anker in Castries te water en kunnen we heerlijk rustig slapen. Op 8 maart gaan we meteen door naar Rodney Bay. Na al de nachten op anker verbracht te hebben, gunnen we ons een plek in de haven. Wat een fijn gevoel. Iedereen geniet er van en de volgende dagen gaan we rustig ons gangetje met ons volgende doel voor ogen, Martinique.